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Ephata – spirituelles Fundament | Philosophie

unser spirituelles Fundament

Dreifaltigkeitsfresko St. Jakobskirche Urschalling im Chiemgau


„Ephata“, das heißt „Öffne dich!“

  • Öffne dich für das Wunder, das du bist.
  • Öffne dich für das, wer du bist, einzigartig und unverzichtbar zugehörig.
  • Öffne dich für das, wer du bist, bedingungslos geliebt.

Wir glauben, dass wir alle kostbare Töchter und Söhne unseres göttlichen Vaters/unserer göttlichen Mutter sind. 

Wir sind die Geschwister Jesu und seine Freund.innen. Er, Jesus, nicht erschaffener Gott von Anbeginn, ist ganz Mensch geworden wie wir. Er trägt mit uns unser Leben und unsere Lasten.

Wir glauben an den Heiligen Geist, die Ruach, die Präsenz in allem, was ist. Unsere Seele und unser Geist sind Anteil am göttlichen Ganzen.

Wir glauben, dass wir in unseren Herzen die Ruach, den Heiligen Geist, wahrnehmen können. Sie verbindet alle Menschen und die ganze Welt miteinander.

Im Ephata ist es uns wichtig, dass wir tun, was für uns stimmig ist und dass wir als erwachsene Menschen eigenverantwortlich leben.

Wir glauben, dass der Mensch (männlich, weiblich, divers) grundsätzlich vom Wesen her gut ist, dass Menschen grundsätzlich das Gute wollen, auch wenn es ihnen manchmal nicht gelingt, es zu tun.

Wir ermutigen Menschen im Ephata, das Ihrige zu leben und zum Ausdruck zu bringen.

Wir glauben daran, dass es wichtig ist, bewusst

  • sich selbst,
  • anderen Menschen und
  • Gott/Göttin, dem unendlich liebendem Geheimnis Raum zu geben.

Die 3 Räume im Ephata stehen symbolisch – und auch ganz handfest praktisch – für diesen 3- fachen Weg:

  • der Beratungsraum,
  • das Café und
  • die Kapelle im Keller

Uns ist jedoch klar, dass in jedem Raum alle drei Dimensionen dieses Weges gleichzeitig gelebt werden. Indem ich mir Raum gebe, gebe ich Gott/Göttin Raum. Indem ich mich für den anderen Menschen öffne, lebe ich mich und begegne ich gleichzeitig Gott/Göttin.

Dieses „Sowohl – als auch“ statt einem „Entweder – oder“ ist uns in den letzten Jahren besonders kostbar geworden.

Deswegen ist uns im Ephata eine gendergerechte Sprache wichtig geworden. Insbesondere auch in unserer Rede von und mit Gott/Göttin. Jahrtausende Patriarchat haben unsere Sprache und damit unser Bild von Gott/Göttin einseitig männlich als Gott geprägt.

Im Ephata geben wir bewusst Raum, von und mit Gott/Göttin sowohl als „er“ als auch als „sie“ zu reden.

Jesus hat Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit geliebt und in der persönlichen Reifung ihres Glaubens respektiert. So wollen wir im Ephata auch den individuellen Glauben eines jeden Menschen akzeptieren.

Wir wollen Entwicklungen Raum geben, in dem Wissen, dass es unterschiedliche Wege zu – und je eigene Beziehungen mit – dem einen Gott/Göttin gibt, die uns geschaffen hat und uns Raum gibt, weil er/sie uns alle bedingungslos liebt.

Ephata – spirituelles Fundament

Philosophie

Das Ephata bietet Räume, in denen die drei Lebensnotwendigkeiten Selbstfindung, Beziehung und spirituelle Inhalte gelebt und erlebt werden können.

Cafebereich
Beratungsraum
Kapelle

geben Möglichkeit Veranstaltungen zu machen, zu besuchen oder einfach Platz zu nehmen, um hier zu „sein“.

  • Raum geben und warten. Warten auf das, was sich uns schenken möchte!
  • Wo mir diese zwei Möglichkeiten begegnen, dort kann ich mich öffnen, mich selber erfahren und mich anderen begreifbar machen.
  • Zweckfreier Raum ist der Bilderrahmen, der mein Sein sichtbar macht. Das hat Jesus den Menschen rund um sich angeboten. Er hat allen, die das suchten, Raum gegeben. Er hat sie nicht in sein Weltbild eingekastelt, noch für irgendwelche Pläne verzweckt.
  • Viele wurden von ihm berührt. Nicht nur tatsächlich von seinen Händen, sondern auch innerlich von seiner uneingeschränkten Zuwendung und Aufmerksamkeit.
  • Das ist es, was wir uns im Ephata wünschen und warum wir uns bemühen.
  • Raum geben und im Vertrauen auf Gott/Göttin auf das warten, was sich uns schenken möchte.

Daher diese Räume, daher das Ephata.

Cafebereich vom Eingang aus gesehen