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Vorwort

Was ist mir das Ephata wert?

Diese Frage gilt für all jene, die das Ephata bereits kennen und dort schon Erfahrungen gemacht haben, die einem dieses Projekt sympathisch werden ließen.

Ist jemand mit dem Ephata noch nicht bekannt geworden, dann bitte diese Zeilen überblättern und sich gleich auf das Programm stürzen – vielleicht findet sich etwas, wodurch sich das ändert.

Tja, und was soll diese kryptische Überschrift für jene, die das Ephata nun kennen?

Einfach ausgedrückt: Was würde Dir abgehen, gäbe es das Ephata nicht mehr. Nicht, dass es uns nicht gibt, aber was ist es Dir wert? Was wärest Du bereit zu tun, damit es bleibt? Und warum ist es Dir etwas wert?

Ich nenne ganz bewusst keine konkreten Möglichkeiten, was das zum Beispiel heißen könnte – Deine Vorschläge sind gefragt!

Dein Engagement – bzw. Dein im Ephata Sein – ist es, was das Ephata leben lässt. Deine Ideen lassen das werden, was werden möchte. Diese Räume nützen heißt, etwas Einmaliges in der „Wiener Szene“ zu erhalten.

Gertrude Stagl

Projektleiterin Cafe Ephata

Feste Feiern im Ephata

Die Möglichkeit, im Ephata private Feste zu feiern, ist zwar nicht neu, aber soll hier an dieser Stelle wieder ins Gedächtnis gerufen werden. Von der klassischen Geburtstagsfeier,  bis zum Fotoabend (Beamer im Lokal) von der letzten Reise nach Caorle oder in den Jemen. Fast alles ist möglich. Für diese Zwecke steht das Lokal vor allem am Freitag und am Samstag zur Verfügung. Das Besondere an dieser Möglichkeit besteht darin, dass die Speisen selber mitgebracht werden können, wohl aber die Getränke im Lokal konsumiert werden sollen. Außerdem hier die ultimative Gemütlichkeit herrscht und das dreckige Geschirr nicht das Problem der Einladenden ist. (Ist doch suppi! Kein Abwasch, wenn endlich alle draßen sind). Fassungsvermögen des Ephatas: ca 35 Personen.

Alle diesbezüglichen Anfragen oder Anmeldungen an 0664/6101112

Herzlich Willkommen!

Kaffeehausbetrieb

Wie wahr, wie wahr: Vieles lernen wir nicht am „grünen Tisch“, sondern im „richtigen Leben“. Dazu gehört auch die Erfahrung von Versuch und Irrtum, um zu wissen, was zielführend ist und was nicht.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass „normaler Kaffeehausbetrieb“ und gleichzeitig eine größere Veranstaltung nicht gut vereinbar sind. Wir möchten im Ephata beide Möglichkeiten anbieten: Gemütlich zusammen sitzen, plaudern, Freunde treffen, spielen, lesen, kleinere Gruppen die sich zu einem Thema austauschen und andererseits:

– Feste, Konzerte, Vernissagen – halt all das, wofür die eigene Wohnung zu klein ist, oder wofür man und frau einen öffentlichen Raum braucht.

Wir wollen uns bemühen, Klarheit zu schaffen. Daher folgende Regelung:

- Dienstag bis Donnerstag ist Raum für „normalen Kaffeehausbetrieb“, Treffen und Veranstaltungen von Gruppen

- Freitag und Samstag ist Raum für Feste und das ganze Cafe beanspruchendeVeranstaltungen.

So freue ich mich auf ein Wiedersehen bei einem unsere Events oder „einfach so“!

Gertrude Stagl

Projektleiterin Cafe Ephata

NichtraucherInnenlokal

Das Ephata ist zum NichtraucherInnenlokal geworden!

Ihr werdet sicher die „Raucher-Nichtraucherdiskussion“ und die daraus folgende Gesetzesnovelle über die Medien mitbekommen haben. Es wurde eine typisch österreichische Lösung getroffen: Alles ist möglich! und der Ball ist bei den einzelnen Lokalen gelandet, also bei uns!

Wir vom Ephatateam haben uns mit der Frage auseinandergesetzt und die Entscheidung, ein NichtraucherInnenlokal zu werden, getroffen. Leider ist bei unserer Lokalgröße nur ein „Entweder – Oder“ möglich. Uns ist klar, dass diese Entscheidung einen großen Nachteil für die RaucherInnen hat. Tja, tut sehr leid! Zumindest sind unsere BesucherInnenzahlen ziemlich zurückgegangen. Der Vorteil: Erfreulich ist es für Gäste, die ein NichtraucherInnenlokal bevorzugen. Geht eine Tür zu, so geht bekanntlich ein Tor auf“! Nun, wir werden sehen, was Neues durch diese Veränderung im Ephata wachsen wird.

In diesem Sinne sind alle herzlich willkommen in unserer rauchfreien Zone – und wer rauchen will, kann das jetzt vor dem Ephata in der frischen Luft tun.

Gertrude Stagl

Projektleiterin Cafe Ephata

Fasten

Wie wäre es mal zur Abwechslung mit gedanklichem Fasten?

Ein bisserl darauf achten: wo wandern sie hin, meine lieben Gedanken? Alles koscher, alles positiv, niemand verdammend – abschreibend – festhaltend? Mehr Hoffnung und weniger Frust? Das in sich herauskramend was mein Gesicht zum Leuchten bringt? An die denkend die mir schon mal sehr wichtig waren und deren Gegenwart mir das Leben so im Laufe der Zeit verschüttet hat?

Na ja, viel hab ich bis jetzt noch nicht “erdacht”, aber Ulrich Schaffers Text (Startseite) hat mich ziemlich beeindruckt.

Fasten als Möglichkeit, dem Eigentlichen auf die Spur zu kommen! Weg vom Verzichtdenken, hin zum Gewinn. Das gefällt mir!

Anna

Zielgruppe

Alles Lebendige verändert sich! so auch das Ephata, neue Leitung, neue MitarbeiterInnen! Und doch gibt es Bleibendes. Zum Beispiel unser Motto: „ …. der vielfältigen Suche nach Leben Raum zu geben“!  In irgendeiner Form sind wir ja ALLE immer wieder mal auf der Suche. Daher ist auch unsere „unspezifische“ Zielgruppe: Alle!

Ich habe den Eindruck, das Motto und die Zielgruppe bewährt sich.  Das hat sich bei unserem MitarbeiterInnenwochenende gezeigt. Von den Kindern über die Jugendlichen bis hin zu den Erwachsenen waren „alle“ vertreten, alle haben sich auf ihre spezielle Weise eingebracht und ich denke es war für alle eine Bereicherung. In diesem Sinne freue ich mich, dass im Ephata so unterschiedliche Initiativen, Gruppen und Alterstufen Platz finden …. „auf der Suche nach Leben“.
Ich würde mich freuen,  Sie – Dich – bei der einen oder anderen Veranstaltung, oder einfach so,  im Ephata zu sehen.

Gertrude Stagl
Projektleiterin Cafe Ephata

Vinzenz von Paulpark Diskussion

Liebes Ephata Team!
Liebe FreundInnen und BesucherInnen des Ephata!

Die Menschen, die die Idee des Ephata seit nunmehr über zehn Jahren lebendig werden lassen und damit das Grätzel bereichern, waren auch von Anfang an bei der Initiative um den Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark dabei.

Auf diesem Weg möchten wir uns für die Unterschriften und die bisherige Unterstützung im Zusammenhang mit den 2008 im Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark und in seinem Umfeld aufgetretenen Problemen bedanken und euch über die Entwicklung informieren.

Wir meinen, die Probleme (Lärm, Aggressionen, Vandalismus) im Park sind exemplarischer Natur und insofern geht ihre Bedeutung weit über das Grätzel und den Bezirk hinaus. Unterstützung auch von Menschen, die nicht in Mariahilf leben, macht durchaus Sinn und ist erwünscht.

Das Wesentliche über den Park und unsere Initiative nachstehend in aller Kürze, die genauen Infos, Möglichkeiten der Unterstützung, Neuigkeiten etc. findet ihr auf unserer Site:

http://www.ruhe-und-therapiepark-mariahilf.at

EIN KURZER RÜCKBLICK:
2002/2003 wurde der kleine, versteckt liegende Vinzenz von Paul-Park im 6. Wiener Gemeindebezirk in der Garbergasse 20 unter Einbeziehung der AnrainerInnen um zirka 140.000 Euro zum 1. Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark umgestaltet. Bei der Gestaltung wurden speziell die Bedürfnisse von Ruhesuchenden, älteren und behinderten Menschen berücksichtigt.
Die Idee des Parks wurde von Anfang an von einer Gruppe engagierter Menschen (AnrainerInnen, BewohnerInnen anderer Bezirke und Institutionen) durch entsprechende Angebote und Veranstaltungen unterstützt.

WAS WAR?
Am 29. September 2008 fand ein von uns (Petra Öllinger und Georg Schober) initiiertes Gespräch zwischen der Mariahilfer Bezirksvorsteherin Frau Renate Kaufmann, einigen BewohnerInnen des Grätzels, Vertreterinnen aus der Jugendarbeit (JUVIVO), der Spielothek, der SPÖ-Behindertensprecherin Bezirksrätin Maria Kordik und dem Jugendkontaktbeamten des Wachzimmers Stumpergasse statt. Die Unterschriftenliste wurde an Frau Renate Kaufmann übergeben.

Im Rahmen dieses Gesprächs wurden von Frau Renate Kaufmann die Idee bzw. der weitere Bestand des Vinzenz von Paul-Parks als Ruhe- und Therapiepark allerdings in Frage gestellt. Der Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark ist jedoch einer der wenigen Orte Mariahilfs, der sich Erholung- und Ruhesuchenden, älteren und / oder behinderten Menschen als Rückzugs- und Freiraum anbietet.

DIE INITIATIVE:
Wir haben nun die private und parteiunabhängige Initiative “Stimmen für die Stille” gegründet, um den Park noch bekannter zu machen und um gemeinsam mit BewohnerInnen des Grätzels, den BesucherInnen des Ruhe- und Therapieparks und allen an einer Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität im Umfeld der Parkanlage interessierten Menschen, eine dauerhafte, dem Park entsprechende Atmosphäre, zu schaffen.

WEITERE VORGANGSWEISE – GEMEINSAM MIT BEWOHNERINNEN / BETROFFENEN LÖSUNGEN FINDEN:
Mit unserem Engagement möchten wir zeigen, daß es sich lohnt, das eigene Lebensumfeld mit anderen Menschen gemeinsam zu gestalten. Für politisch Verantwortliche wird es dadurch schwerer, über Bürgerinnen und Bürger einfach “drüberzufahren”.

Gemeinsam mit Interessierten wollen wir bei einem ersten Treffen Ideen und Lösungsansätze bezüglich der Zukunft des Ruhe- und Therapieparks und der Umgebung entwickeln.

Wir möchten euch zu diesem TREFFEN AM MONTAG, DEN 24. NOVEMBER UM 19.00 UHR IN DER GASTWIRTSCHAFT HERMANN / Boris Biricz, MITTELGASSE 7, 1060 WIEN, recht herzlich einladen.

Mit der Bitte um die Weiterleitung der Infos an InteressentInnen, NachbarInnen, Bekannte und FreundInnen verbleiben wir mit freundlichen Grüßen

Petra Öllinger und Georg Schober
Garbergasse 18
1060 Wien
Tel.: 01/ 597 75 54
info@ruhe-und-therapiepark-mariahilf.at
http://www.ruhe-und-therapiepark-mariahilf.at/

Märchen!

Hallo Martina! und alle, die an Märchen und einem Abend mti Märchen im Ephata und sich daraus ergebendes Interesse haben!
Märchen link: Claudia Edermayer , www.maerchenzauber.com
bin beim surfen darüber gestolpert und will es dir mitteilen.

Gestern beim Einschlafen ein blutrünstiges chinesisches Märchem dem Christoph und mir vorgelesen. Hat uns aber trotzdem nicht gehindert, vor dem Fertiglesen einzuschlafen!

Also, wie wäre es mit
einem blutrünstigen Märchen
einem lieblichen Märchen
einem Märchenpuzzle….

Liebe Grüße, NES

Wohlfühlplätze in meiner Stadt – Grätzlgedanken

Hier möchten wir, das ist die Initiativgruppe: “Grünstatt – Parkplatz erleben und gestalten” – dich einladen, alles was mit: Grätzl, Wohlfühlplätzen in der Stadt und alle sonstigen Erfahrungen die du mit deinem Stadtleben verbindest, zu deponieren.

Am 21. Juni 08 gibt es das Sommernachtstraumfest im Ruhe und Therapiepark-Vinzenz von Paulpark (Siehe Kallendarium) in der Garbergasse. Mag sein, dass da ähnlich Gesinnte und Interessierte kommen werden.

Lebenübergänge

Folgende Gedanken zu diesem Thema haben mich die Wallfahrt über bewegt:

• Altes ist nicht mehr, Neues ist noch nicht.
• Unsere Aufgabe ist es, aufzugeben.
• Es liegt in meiner Macht, ob Lebensübergänge Bruch- oder Nahtstellen in meinem Leben sind.
• Bin erst dann für Neues fähig, wenn Vergangenes abgeschlossen ist.
• Das Gefühl in der Luft zu hängen, ist gleichzeitig die Ruhephase für meine Seele.
• Besonders in solchen Zeiten des Lebensüberganges wird offensichtlich, wieweit ich Vertrauen in mein Leben habe.
• Nur in den Zeiten wo alles steht, fällt mir auf, dass ich lebe.
• Mit jedem Lebensübergang, übe ich das Sterben.
• Manchmal halte ich lieber Altvertrautes fest, verweigere mich der Veränderung und entscheide mich für die Stagnation.
• Lebensübergänge pflastern meinen Weg, genauso den von Beziehungen und auch den Weg, den Gott mit uns geht.
• Lebensübergänge sind wie das Wasser: zuerst holprig wie die Quelle, wie ein Bach. Dann wie ein Fluss, dann wie ein Strom, dann wie das Meer. Der Schmerz wird leiser, die Kraft wird mehr.
• Meine Lebensübergänge sind oft der Beginn für andere und anderes.
• Wer Lebensübergänge ignoriert, ist wie ein Baum ohne Astgabeln.
• „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“: Die Chance meiner Haltlosigkeit liegt im Finden von haltbarem Halt.
• Jeder Baum hat im Dunklen begonnen.
• Loslassen macht reich.

Anna