Liebes Ephata Team!
Liebe FreundInnen und BesucherInnen des Ephata!
Die Menschen, die die Idee des Ephata seit nunmehr über zehn Jahren lebendig werden lassen und damit das Grätzel bereichern, waren auch von Anfang an bei der Initiative um den Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark dabei.
Auf diesem Weg möchten wir uns für die Unterschriften und die bisherige Unterstützung im Zusammenhang mit den 2008 im Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark und in seinem Umfeld aufgetretenen Problemen bedanken und euch über die Entwicklung informieren.
Wir meinen, die Probleme (Lärm, Aggressionen, Vandalismus) im Park sind exemplarischer Natur und insofern geht ihre Bedeutung weit über das Grätzel und den Bezirk hinaus. Unterstützung auch von Menschen, die nicht in Mariahilf leben, macht durchaus Sinn und ist erwünscht.
Das Wesentliche über den Park und unsere Initiative nachstehend in aller Kürze, die genauen Infos, Möglichkeiten der Unterstützung, Neuigkeiten etc. findet ihr auf unserer Site:
http://www.ruhe-und-therapiepark-mariahilf.at
EIN KURZER RÜCKBLICK:
2002/2003 wurde der kleine, versteckt liegende Vinzenz von Paul-Park im 6. Wiener Gemeindebezirk in der Garbergasse 20 unter Einbeziehung der AnrainerInnen um zirka 140.000 Euro zum 1. Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark umgestaltet. Bei der Gestaltung wurden speziell die Bedürfnisse von Ruhesuchenden, älteren und behinderten Menschen berücksichtigt.
Die Idee des Parks wurde von Anfang an von einer Gruppe engagierter Menschen (AnrainerInnen, BewohnerInnen anderer Bezirke und Institutionen) durch entsprechende Angebote und Veranstaltungen unterstützt.
WAS WAR?
Am 29. September 2008 fand ein von uns (Petra Öllinger und Georg Schober) initiiertes Gespräch zwischen der Mariahilfer Bezirksvorsteherin Frau Renate Kaufmann, einigen BewohnerInnen des Grätzels, Vertreterinnen aus der Jugendarbeit (JUVIVO), der Spielothek, der SPÖ-Behindertensprecherin Bezirksrätin Maria Kordik und dem Jugendkontaktbeamten des Wachzimmers Stumpergasse statt. Die Unterschriftenliste wurde an Frau Renate Kaufmann übergeben.
Im Rahmen dieses Gesprächs wurden von Frau Renate Kaufmann die Idee bzw. der weitere Bestand des Vinzenz von Paul-Parks als Ruhe- und Therapiepark allerdings in Frage gestellt. Der Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark ist jedoch einer der wenigen Orte Mariahilfs, der sich Erholung- und Ruhesuchenden, älteren und / oder behinderten Menschen als Rückzugs- und Freiraum anbietet.
DIE INITIATIVE:
Wir haben nun die private und parteiunabhängige Initiative “Stimmen für die Stille” gegründet, um den Park noch bekannter zu machen und um gemeinsam mit BewohnerInnen des Grätzels, den BesucherInnen des Ruhe- und Therapieparks und allen an einer Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität im Umfeld der Parkanlage interessierten Menschen, eine dauerhafte, dem Park entsprechende Atmosphäre, zu schaffen.
WEITERE VORGANGSWEISE – GEMEINSAM MIT BEWOHNERINNEN / BETROFFENEN LÖSUNGEN FINDEN:
Mit unserem Engagement möchten wir zeigen, daß es sich lohnt, das eigene Lebensumfeld mit anderen Menschen gemeinsam zu gestalten. Für politisch Verantwortliche wird es dadurch schwerer, über Bürgerinnen und Bürger einfach “drüberzufahren”.
Gemeinsam mit Interessierten wollen wir bei einem ersten Treffen Ideen und Lösungsansätze bezüglich der Zukunft des Ruhe- und Therapieparks und der Umgebung entwickeln.
Wir möchten euch zu diesem TREFFEN AM MONTAG, DEN 24. NOVEMBER UM 19.00 UHR IN DER GASTWIRTSCHAFT HERMANN / Boris Biricz, MITTELGASSE 7, 1060 WIEN, recht herzlich einladen.
Mit der Bitte um die Weiterleitung der Infos an InteressentInnen, NachbarInnen, Bekannte und FreundInnen verbleiben wir mit freundlichen Grüßen
Petra Öllinger und Georg Schober
Garbergasse 18
1060 Wien
Tel.: 01/ 597 75 54
info@ruhe-und-therapiepark-mariahilf.at
http://www.ruhe-und-therapiepark-mariahilf.at/